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O2 DSL – Die Odysee geht weiter…

Feb 12, 2007 by H0shi    No Comments    Posted under: Bizarres, IT & WWW, Minho, Ärgerlich

o2Erinnert Ihr euch?…Letztes Jahr habe ich voller Zuversicht O2 DSL -das M Paket- bestellt und eine Geschichte erlebt, die Ihresgleichen sucht. Nun ist eine weitere Woche ins Land gegangen (die sechste mittlerweile) und es folgt Akt 4 der traurigen Moritat.

4. Akt

Nachdem nun der Router seinen Weg zu mir gefunden hatte, jedoch die Leitung nicht geschaltet war, ist mir endgültig der Kragen geplatzt und ich schrieb einen netten Brief an die Herren Vorstandsvorsitzenden und dem Presseamt von O2. In der festen Überzeugung eh nichts damit zu erreichen, habe ich mich salopp gesagt ausgekotzt, die Meinung gesagt, mir den Frust von der Seele geschrieben.

Anderthalb Stunden später hatte ich O2 am Telefon! Nein, nicht die Hotline (hä, Ägypten?) nein, eine wie mir schien sehr bemühte und endlich mal kompetente Mitarbeiterin. Sie versprach Abhilfe und eine rasche Klärung der Sache. Tatsächlich rief danach JEDEN Tag ein anderer O2 Mitarbeiter bei mir an und sondierte die Lage. Man merkte, wie das Ganze in der Befehlskette nach unten delegiert wurde, bis ich, ja bis ich wieder bei einer Mitarbeiterin gelandet bin, die die Termine für die Techniker koordiniert und nichts mehr zu sagen hatte. Crux an der Sache: Leider ist auf dem Delegationsweg die dringliche Note an Sie anscheinend nicht weitergereicht worden.

Telefondame: “Guten Tag, nach meinen Unterlagen benötigen Sie einen Techniker, der Ihnen Vor Ort die Leitung schaltet….aber mmh…seltsam….die Leitung ist doch schon geschaltet…”

Ich: *Lufthol*
Sie: “Na wie auch immer, kann ich Ihnen einen Termin am 13.02. vorschlagen.”

Ich: “Vielleicht sollten Sie sich nochmal meine Kundenhistorie durchlesen…haben Sie nicht einen anderen (früheren) Termin?

Sie: “Also danach die Woche geht wirklich nicht, ich soll keine Termine für Karneval annehmen…”

Häää? Wie jetzt? Wieso eine Woche später? Voller Erwartung am nächsten Tag nicht mehr “Cast Away”-Akteur zu sein, verstand ich die Welt nicht mehr. Ich wollte doch einfach nur telefonieren…

Am Freitag nun, rief mich der Techniker an und bestätigte den Termin.

Techniker: “wir kommen dann bis 12 Uhr…Dxxxweg, richtig?”

Ich bekam fast einen Herzkasper “…NEIN…nicht Dxxxweg, das ist für das Büro in der Wilhelm….Str….sie verstehen? Der Mann am Telefon hörte mir schon gar nicht mehr zu und rief ins Off “Jupp, …Juupp*…de Auftrag is falsch…de komplett Adress is falsch…” müssemastornieren…”

Ich versuchte verzweifelt zu intervenieren:”Nein, nein, so hören Sie, Dxxxweg ist richtig…da wohne ich privat…alles in Ordnung…nur mein Büro ist woanders…” Ich war den Tränen nahe….wo ich doch schon soweit gekommen war.

Schlussendlich meinte er dann, dass das ok sei und ich Ihm die richtige Adresse nennen solle.

Heute ist Montag. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Zur Sicherheit habe ich meine Frau Zuhause postiert, damit ja nichts passiert. Wir werden sehen ob ich ab heute “drin” bin. Fortsetzung folgt…

*Namen geändert

Wie bestellt man O2 DSL? – Eine Leidensgeschichte in 3 Akten

Feb 1, 2007 by H0shi    3 Comments    Posted under: Bizarres, Ärgerlich

Tja…was soll man sagen…eigentlich ganz einfach (laut O2): Am Besten O2 Kunde sein, per Internet den entsprechenden Tarif wählen und schon ist man glücklicher O2 DSL Kunde. Oder etwa…nicht?

Vorgeschichte:

Schon seit Jahren O2 Mobilfunk Kunde, war ich auf der Suche nach einem neuen Telefonanbieter für mein neues Büro. Dieser sollte schnell, günstig und innovativ sein. Nach eingehendem Studium der Tarife unserer einschlägigen Providern, sah ich ein Lichtblick: O2 hatte brandneue DSL Angebote und noch dazu preiswerter, als unser hiesiger Lokalmatadorprovider Netcologne! Es gab sogar für bestehende O2 Kunden einen schönen Rabatt. Zu beachten gab es eigentlich nichts, außer, dass bei einem Providerwechsel, die Kündigung des alten Anschlusses nicht selbst durchgeführt werden sollte, sondern durch O2. Es könnte dann zu unliebsamen Überschneidungen kommen. Da es sich bei mir aber um einen neuen Anschluss handelte, war ich frohen Mutes, bald mit DSL und Voip in die weite Welt zu kommen.

1. AktO2 Router
Am 29.12.2006 bestellte ich also per Internet DSL und erhielt eine Woche später die Bestätigung über den neuen Vertrag, nebst Installationstermin 19.01.06 und zugewiesenen Rufnummern. Der erforderliche Router würde zu einem späteren Zeitpunkt pünktlich zur Schaltung kommen. Hierzu würde man das PostIdent Verfahren der Post mit meinen (bei O2 hinterlegten) Personalausweis-Daten nutzen.Am 15.01.07 brachte mir DHL dann auch rechtzeitig den DSL Router und nahm ihn auch gleich wieder mit. Was ist passiert??

Der DHL-Mensch (wir nennen Ihn zur Vereinfachung einfach Sepp) zückte seine 10 Formulare und fragte nach dem Ausweis. Pflichtbewusst gab ich Ihm diesen zur Identifikation. Nun ist es so, das ich in der Zwischenzeit geheiratet habe und mein Ausweis nun statt nur einem Namen, einen Doppelnamen führte. Der Geburtsname stand zusätzlich drunter. Obwohl Adresse Geburtsdatum und Personalausweisnummer stimmten, verweigerte Sepp die Auslieferung mit der Bemerkung “Wenn Sie den Namen ändern lassen, vergessen Sie auch nicht zu erwähnen, dass der Bindestrich im Namen wichtig ist!”

Ungläubig ob soviel Borniertheit und Kleinbürgertum, rief ich direkt die Hotline von O2 an, was denn nun zu tun sei. Schließlich hatte ich den Büro Umzug schon geplant und alle Nummern in den Geschäftspapieren geändert. Hier wurde mir dann erklärt, dass das Paket mit dem Router erst einmal zurück geht und dann ein neuer Auftrag generiert wird, damit ich einen neuen Router erhalte. Neuer Auftrag? Was für ein neuer Auftrag?? Ich hatte schließlich die Nummer bereits weitergegeben. Wieso ändert man denn nicht einfach den Namen im System und schickt Sepp einfach nochmal mit dem Paket? Die Dame gab nach und versprach, den Namen ändern zu lassen und den neuen Router asap zu schicken.

Am 19.01.07 rief ich sicherheitshalber nochmal bei der Hotline an, um zu Erfahren, ob der Router schon unterwegs sei. Nein, so die freundliche Dame, so ginge das nicht, man hätte seine Vorschriften, an die man sich halten müsse. Und im Übrigen sei noch meine Heiratsurkunde unbeglaubigt zu faxen, damit überhaupt eine Namensänderung stattfinden könne. “Öhm,…” meinte ich ironischer weise zu Ihr “…ich habe aber nur meine Original Heiratsurkunde…die ist sozusagen beglaubigt…kann ich Ihnen die faxen?” Die Callcenter-Dame:”Oh! Da muss ich aber nochmal nachfragen, ob das geht” und Zack war ich wieder in der Warteschleife. Entschuldigung, ist das nicht einfach nur ein Armutszeugnis?

Nachdem Sie sich also rückversichert hatte, verblieben wir soweit, dass mir, sobald das Gerät bei O2 einträfe, ein neues Gerät zugesandt wird. Dies als neuer Auftrag, den man dann jedoch storniert um nicht zwei Aufträge und Nummern zu erhalten. Die Namensänderung würde dann noch 7 Tage dauern. 7 Tage? Übermorgen wollte ich umziehen! Zähneknirschend bedankte ich mich und faxte die Heiratsurkunde.

2. Akt

Am 30.01.07 war es dann soweit! Sepp klingelte wieder an der Tür und zückte seine bekannten 10 Formulare und fragte nach dem Ausweis. Erleichtert, den Router nun endlich in Betrieb nehmen zu können, gab ich Ihm diesen und er fing an akribisch zu vergleichen. “HA! Das stimmt wieder nicht!” meinte er nun triumphierend. Geschockt schaute ich mir seine Vorlage an. Ausweisnummer, Adresse, Geburtsdatum und jetzt auch der Name stimmten! Geburtsdatum? Ich konnte es nicht fassen: plötzlich stand auf seinem Wisch nicht mehr der 15.10. als Geburtsdatum sondern der 5.10. O2 hatte sich bei der Namensänderung vertippt! Kein bitten und betteln, kein appellieren an den gesunden Menschenverstand half, Sepp nahm das Gerät wieder mit und Ich stand da ohne Router, aber mit einem Umzugswagen, Umzugstermin und einem nicht nutzbaren Büro. Jetzt war ich sauer!Ich rief nochmals bei der geliebten Hotline an und klagte der Dame mein Leid (Ich glaub die merkte, dass ich das nicht mehr lustig fand) und forderte eine Lösung. Erstmal kamen die wohlbekannten Textbausteine (siehe oben) und man würde das Gerät neu rausschicken wenn das alte Gerät…bla bla. Nun riss mir der Geduldsfaden und ich stellte sie vor die Wahl: Entweder sofort eine Lösung oder Kündigung aller Verträge. Das half. Sie sicherte mir das Gerät innerhalb eines Tages per Express zu und alles wäre gut (warum ging das nicht schon bei der Heiratsurkunde?!)… Sie bräuchte lediglich meinen Personalausweis als Fax um das Geburtsdatum zu ändern…(Da waren sie wieder, meine drei Probleme)… Ich konnte fasst nur noch flüstern um nicht zu explodieren und fragte Sie, ob es nicht reichen würde, Sie hätte doch bereits meine “beglaubigte” Heiratsurkunde, da stünde auch das Geburtsdatum drin. Ich würde das Gerät auch notfalls irgendwo (im Shop) abholen. Nein, es täte Ihr wahnsinnig leid und bittet mich inständig um das Fax. Wie dem auch sei, ich gab mich geschlagen und faxte Ihr den bescheuerten Perso zu.Am nächsten Tag, oh Wunder! Der dritte Router stand mit Sepp vor der Tür und nun klappte alles wie am Schnürchen. Ich erhielt den Router und war glücklich. Trotzdem: Ich kann nicht verstehen, dass diese ganze Geschichte an einem 22,- € Router hängt. Selbst mein wesentlich teureres Vertragshandy (600,-) habe ich problemlos ohne PostIdend Verfahren erhalten. *kopfschüttel*

3. Akt

So, heute ist mittlerweile der 01.02.2007 und die Odyssee ist leider immer noch nicht beendet. Die Leitung sei zwar geschaltet (ich hab zwischendurch nochmal die Hotline angerufen, ist wie eine Droge…) aber der Techniker (Telefonica) hat versäumt mir die Leitung auch im Büro zu installieren. Er würde mich nochmal anrufen und einen Termin vereinbaren… Ich bin einfach nur noch sprachlos!Fassen wir zusammen:Nach mittlerweile 5 Wochen kann ich weder telefonieren noch ins Internet. (betreibe eine Webagentur, ganz toll)Zweimal Umzugservice verpasstMiete für ein nicht nutzbares Büro

Und am Ende meiner Nerven

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Muss denn all dieser Spam wirklich sein?

Apr 22, 2006 by H0shi    No Comments    Posted under: Notizen aus der Provinz, Ärgerlich

SpaaamSo, ab heute hab ich mir Spam Karma 2 zugelegt. Eigentlich dachte ich, das mein Blog(chen) so klein ist, das es bei den Spammern nicht auffällt, falsch gedacht….

Ich denke auch Beiträge wie “Schöner Blog, übrigens besuch doch mal mein Blog unter….” empfinde ich als Spam, solange die Kommentare bzw der andere Blog mit dem entsprechendem Thema garnix zu tun hat.

Aber bitte liebe Spammer: Spammt mich! Ich will doch mal die Leistungsfähigkeit des neuen SpamKarma 2 release testen. Ausserdem sieht sonst meine Spam-Hall of Fame etwas dürftig aus *fg*


Transparency Deutschland droht einer Bloggerin via Anwalt

Mrz 25, 2006 by H0shi    1 Comment     Posted under: Bizarres, Ärgerlich

Eigentlich ist es doch ein Armutszeugnis so zu reagieren, mal ganz abgesehen davon, wer nun im Recht oder Unrecht ist.

Tatsache ist aber auch, das es, sagen wir mal, unvorsichtig zumindest aber kurzsichtig ist, die Blogger der Nation zu unterschätzen. Dann kann es recht schnell dazu kommen hier und da Erwähnung zu finden… wie unangenehm… ‘g’

Viel Glück von Hier und anbei nochmal die Original post falls zensiert wird… :-)

Unerwartete Email eines Justitiars, bis Sonntag Zeit zu entscheiden

Sehr geehrte Frau xxx,Sie haben unter der Adresse http://wasweissich.twoday.net/stories/1407348/Die von Ihnen aufgestellten Behauptungen entsprechen im wesentlichen nicht den Tatsachen, da wo es sich um Ihre Bewertungen handelt wird der Tatbestand der rechtswidrigen Schmähkritik erfüllt.Ich erspare es mir zunächst, auf Einzelheiten einzugehen, sondern gebe Ihnen Gelegenheit, den Text unverzüglich, spätestens bis zum 26.03.2006, 24.00 Uhr aus dem Netz zu nehmen.Sollte das nicht erfolgen, kündige ich Ihnen schon jetzt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und ggf. eine einstweilige Verfügung an. Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben werden, klar sind.

Mit freundlichen Grüssen innerhalb des von der Fa. Knallgrau New Media Solutions GmbH betriebenen European Weblog Hosting Service twoday.net einen Text unter der Überschrift „Transparency Deutschland“ ins Netz gestellt, der in erheblichem Maße die Persönlichkeitsrechte der von mir vertretenen Organisation verletzt. Der Text basiert offensichtlich im wesentlichen auf Informationen unserer ehemaligen Mitarbeiterin Frau xxx, der ebenfalls erhebliche Rechtsverletzungen vorzuwerfen sind.