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iPhone – Es ist gelandet

Nov 9, 2007 by H0shi    2 Comments    Posted under: Bizarres, Notizen aus der Provinz

Naja…seit heute Nacht ist das iPhone in Deutschland exklusiv bei T-Mobile zu haben. Es sollen sogar 200 beschränkte begeisterte Fans die Kölner T-kom Läden belagert haben, um eines dieser kapriziösen Mobiltelefone zu ergattern.

Da sind wir nun schon bei Pudels Kern: Es ist ein TELEFON!

Für das man im preisgünstigsten Tarif allein schon 1.600,- EUR und im teuersten sogar bis zu 2.560,- EUR bezahlen muss.

Da frage ich mich allen Ernstes was an diesem Gerät so toll sein soll. Jetzt weiss ich es.

Dazu ein Zitat eines iPhone Käufers in Köln:

Käufer: “PC – User werden es nie verstehen, was an Apple so toll ist!
Desshalb kaufe ich ein iphone!”

Reporterin: “Warum?”

Käufer: “Es ist cool, es ist einfach anders. Wie Apple… das… das ist alles einfach anders”

Ah jetzt ja! Gehts noch?!

O2 DSL – Die Odysee geht weiter…

Feb 12, 2007 by H0shi    No Comments    Posted under: Bizarres, IT & WWW, Minho, Ärgerlich

o2Erinnert Ihr euch?…Letztes Jahr habe ich voller Zuversicht O2 DSL -das M Paket- bestellt und eine Geschichte erlebt, die Ihresgleichen sucht. Nun ist eine weitere Woche ins Land gegangen (die sechste mittlerweile) und es folgt Akt 4 der traurigen Moritat.

4. Akt

Nachdem nun der Router seinen Weg zu mir gefunden hatte, jedoch die Leitung nicht geschaltet war, ist mir endgültig der Kragen geplatzt und ich schrieb einen netten Brief an die Herren Vorstandsvorsitzenden und dem Presseamt von O2. In der festen Überzeugung eh nichts damit zu erreichen, habe ich mich salopp gesagt ausgekotzt, die Meinung gesagt, mir den Frust von der Seele geschrieben.

Anderthalb Stunden später hatte ich O2 am Telefon! Nein, nicht die Hotline (hä, Ägypten?) nein, eine wie mir schien sehr bemühte und endlich mal kompetente Mitarbeiterin. Sie versprach Abhilfe und eine rasche Klärung der Sache. Tatsächlich rief danach JEDEN Tag ein anderer O2 Mitarbeiter bei mir an und sondierte die Lage. Man merkte, wie das Ganze in der Befehlskette nach unten delegiert wurde, bis ich, ja bis ich wieder bei einer Mitarbeiterin gelandet bin, die die Termine für die Techniker koordiniert und nichts mehr zu sagen hatte. Crux an der Sache: Leider ist auf dem Delegationsweg die dringliche Note an Sie anscheinend nicht weitergereicht worden.

Telefondame: “Guten Tag, nach meinen Unterlagen benötigen Sie einen Techniker, der Ihnen Vor Ort die Leitung schaltet….aber mmh…seltsam….die Leitung ist doch schon geschaltet…”

Ich: *Lufthol*
Sie: “Na wie auch immer, kann ich Ihnen einen Termin am 13.02. vorschlagen.”

Ich: “Vielleicht sollten Sie sich nochmal meine Kundenhistorie durchlesen…haben Sie nicht einen anderen (früheren) Termin?

Sie: “Also danach die Woche geht wirklich nicht, ich soll keine Termine für Karneval annehmen…”

Häää? Wie jetzt? Wieso eine Woche später? Voller Erwartung am nächsten Tag nicht mehr “Cast Away”-Akteur zu sein, verstand ich die Welt nicht mehr. Ich wollte doch einfach nur telefonieren…

Am Freitag nun, rief mich der Techniker an und bestätigte den Termin.

Techniker: “wir kommen dann bis 12 Uhr…Dxxxweg, richtig?”

Ich bekam fast einen Herzkasper “…NEIN…nicht Dxxxweg, das ist für das Büro in der Wilhelm….Str….sie verstehen? Der Mann am Telefon hörte mir schon gar nicht mehr zu und rief ins Off “Jupp, …Juupp*…de Auftrag is falsch…de komplett Adress is falsch…” müssemastornieren…”

Ich versuchte verzweifelt zu intervenieren:”Nein, nein, so hören Sie, Dxxxweg ist richtig…da wohne ich privat…alles in Ordnung…nur mein Büro ist woanders…” Ich war den Tränen nahe….wo ich doch schon soweit gekommen war.

Schlussendlich meinte er dann, dass das ok sei und ich Ihm die richtige Adresse nennen solle.

Heute ist Montag. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Zur Sicherheit habe ich meine Frau Zuhause postiert, damit ja nichts passiert. Wir werden sehen ob ich ab heute “drin” bin. Fortsetzung folgt…

*Namen geändert

Wie bestellt man O2 DSL? – Eine Leidensgeschichte in 3 Akten

Feb 1, 2007 by H0shi    3 Comments    Posted under: Bizarres, Ärgerlich

Tja…was soll man sagen…eigentlich ganz einfach (laut O2): Am Besten O2 Kunde sein, per Internet den entsprechenden Tarif wählen und schon ist man glücklicher O2 DSL Kunde. Oder etwa…nicht?

Vorgeschichte:

Schon seit Jahren O2 Mobilfunk Kunde, war ich auf der Suche nach einem neuen Telefonanbieter für mein neues Büro. Dieser sollte schnell, günstig und innovativ sein. Nach eingehendem Studium der Tarife unserer einschlägigen Providern, sah ich ein Lichtblick: O2 hatte brandneue DSL Angebote und noch dazu preiswerter, als unser hiesiger Lokalmatadorprovider Netcologne! Es gab sogar für bestehende O2 Kunden einen schönen Rabatt. Zu beachten gab es eigentlich nichts, außer, dass bei einem Providerwechsel, die Kündigung des alten Anschlusses nicht selbst durchgeführt werden sollte, sondern durch O2. Es könnte dann zu unliebsamen Überschneidungen kommen. Da es sich bei mir aber um einen neuen Anschluss handelte, war ich frohen Mutes, bald mit DSL und Voip in die weite Welt zu kommen.

1. AktO2 Router
Am 29.12.2006 bestellte ich also per Internet DSL und erhielt eine Woche später die Bestätigung über den neuen Vertrag, nebst Installationstermin 19.01.06 und zugewiesenen Rufnummern. Der erforderliche Router würde zu einem späteren Zeitpunkt pünktlich zur Schaltung kommen. Hierzu würde man das PostIdent Verfahren der Post mit meinen (bei O2 hinterlegten) Personalausweis-Daten nutzen.Am 15.01.07 brachte mir DHL dann auch rechtzeitig den DSL Router und nahm ihn auch gleich wieder mit. Was ist passiert??

Der DHL-Mensch (wir nennen Ihn zur Vereinfachung einfach Sepp) zückte seine 10 Formulare und fragte nach dem Ausweis. Pflichtbewusst gab ich Ihm diesen zur Identifikation. Nun ist es so, das ich in der Zwischenzeit geheiratet habe und mein Ausweis nun statt nur einem Namen, einen Doppelnamen führte. Der Geburtsname stand zusätzlich drunter. Obwohl Adresse Geburtsdatum und Personalausweisnummer stimmten, verweigerte Sepp die Auslieferung mit der Bemerkung “Wenn Sie den Namen ändern lassen, vergessen Sie auch nicht zu erwähnen, dass der Bindestrich im Namen wichtig ist!”

Ungläubig ob soviel Borniertheit und Kleinbürgertum, rief ich direkt die Hotline von O2 an, was denn nun zu tun sei. Schließlich hatte ich den Büro Umzug schon geplant und alle Nummern in den Geschäftspapieren geändert. Hier wurde mir dann erklärt, dass das Paket mit dem Router erst einmal zurück geht und dann ein neuer Auftrag generiert wird, damit ich einen neuen Router erhalte. Neuer Auftrag? Was für ein neuer Auftrag?? Ich hatte schließlich die Nummer bereits weitergegeben. Wieso ändert man denn nicht einfach den Namen im System und schickt Sepp einfach nochmal mit dem Paket? Die Dame gab nach und versprach, den Namen ändern zu lassen und den neuen Router asap zu schicken.

Am 19.01.07 rief ich sicherheitshalber nochmal bei der Hotline an, um zu Erfahren, ob der Router schon unterwegs sei. Nein, so die freundliche Dame, so ginge das nicht, man hätte seine Vorschriften, an die man sich halten müsse. Und im Übrigen sei noch meine Heiratsurkunde unbeglaubigt zu faxen, damit überhaupt eine Namensänderung stattfinden könne. “Öhm,…” meinte ich ironischer weise zu Ihr “…ich habe aber nur meine Original Heiratsurkunde…die ist sozusagen beglaubigt…kann ich Ihnen die faxen?” Die Callcenter-Dame:”Oh! Da muss ich aber nochmal nachfragen, ob das geht” und Zack war ich wieder in der Warteschleife. Entschuldigung, ist das nicht einfach nur ein Armutszeugnis?

Nachdem Sie sich also rückversichert hatte, verblieben wir soweit, dass mir, sobald das Gerät bei O2 einträfe, ein neues Gerät zugesandt wird. Dies als neuer Auftrag, den man dann jedoch storniert um nicht zwei Aufträge und Nummern zu erhalten. Die Namensänderung würde dann noch 7 Tage dauern. 7 Tage? Übermorgen wollte ich umziehen! Zähneknirschend bedankte ich mich und faxte die Heiratsurkunde.

2. Akt

Am 30.01.07 war es dann soweit! Sepp klingelte wieder an der Tür und zückte seine bekannten 10 Formulare und fragte nach dem Ausweis. Erleichtert, den Router nun endlich in Betrieb nehmen zu können, gab ich Ihm diesen und er fing an akribisch zu vergleichen. “HA! Das stimmt wieder nicht!” meinte er nun triumphierend. Geschockt schaute ich mir seine Vorlage an. Ausweisnummer, Adresse, Geburtsdatum und jetzt auch der Name stimmten! Geburtsdatum? Ich konnte es nicht fassen: plötzlich stand auf seinem Wisch nicht mehr der 15.10. als Geburtsdatum sondern der 5.10. O2 hatte sich bei der Namensänderung vertippt! Kein bitten und betteln, kein appellieren an den gesunden Menschenverstand half, Sepp nahm das Gerät wieder mit und Ich stand da ohne Router, aber mit einem Umzugswagen, Umzugstermin und einem nicht nutzbaren Büro. Jetzt war ich sauer!Ich rief nochmals bei der geliebten Hotline an und klagte der Dame mein Leid (Ich glaub die merkte, dass ich das nicht mehr lustig fand) und forderte eine Lösung. Erstmal kamen die wohlbekannten Textbausteine (siehe oben) und man würde das Gerät neu rausschicken wenn das alte Gerät…bla bla. Nun riss mir der Geduldsfaden und ich stellte sie vor die Wahl: Entweder sofort eine Lösung oder Kündigung aller Verträge. Das half. Sie sicherte mir das Gerät innerhalb eines Tages per Express zu und alles wäre gut (warum ging das nicht schon bei der Heiratsurkunde?!)… Sie bräuchte lediglich meinen Personalausweis als Fax um das Geburtsdatum zu ändern…(Da waren sie wieder, meine drei Probleme)… Ich konnte fasst nur noch flüstern um nicht zu explodieren und fragte Sie, ob es nicht reichen würde, Sie hätte doch bereits meine “beglaubigte” Heiratsurkunde, da stünde auch das Geburtsdatum drin. Ich würde das Gerät auch notfalls irgendwo (im Shop) abholen. Nein, es täte Ihr wahnsinnig leid und bittet mich inständig um das Fax. Wie dem auch sei, ich gab mich geschlagen und faxte Ihr den bescheuerten Perso zu.Am nächsten Tag, oh Wunder! Der dritte Router stand mit Sepp vor der Tür und nun klappte alles wie am Schnürchen. Ich erhielt den Router und war glücklich. Trotzdem: Ich kann nicht verstehen, dass diese ganze Geschichte an einem 22,- € Router hängt. Selbst mein wesentlich teureres Vertragshandy (600,-) habe ich problemlos ohne PostIdend Verfahren erhalten. *kopfschüttel*

3. Akt

So, heute ist mittlerweile der 01.02.2007 und die Odyssee ist leider immer noch nicht beendet. Die Leitung sei zwar geschaltet (ich hab zwischendurch nochmal die Hotline angerufen, ist wie eine Droge…) aber der Techniker (Telefonica) hat versäumt mir die Leitung auch im Büro zu installieren. Er würde mich nochmal anrufen und einen Termin vereinbaren… Ich bin einfach nur noch sprachlos!Fassen wir zusammen:Nach mittlerweile 5 Wochen kann ich weder telefonieren noch ins Internet. (betreibe eine Webagentur, ganz toll)Zweimal Umzugservice verpasstMiete für ein nicht nutzbares Büro

Und am Ende meiner Nerven

Ich halte euch auf dem Laufenden.

iPhone – Die telefonierende Kochplatte

Jan 14, 2007 by H0shi    No Comments    Posted under: Bizarres, Medien

Leute Leute….wie ich bereits vermutet habe, ist das brandaktuell angekündigte iPhone in klassischer Apple Philosophie wiedermal zu nix kompatibel als zu sich selbst. Die Zielgruppe proklamiert das Ganze dann natürlich nicht als Insellösung, sondern als Telefon für Individualisten hrhrhr…

Wenn ich mir diesen Bericht von Mac-Essentials durchlese, kann ich der treffenden Beschreibung von Detlev Borchers als “telefonierende Kochplatte” nur beipflichten, touche!

Die bezeichnenste Aussage bezüglich der Zielgruppe ist übrigens:

…”Wer in aller Welt soll das kaufen? – Offenkundig niemand, der diese Frage stellt. Aber das ist OK – es ist nicht Bedingung, dass jeder es kauft. Mehr wir anderen!”…

Also: Wenn Ihr ein Telefon haben wollt, das so gut wie keine Standards unterstützt und welches permanent von Fingerabdrücken gereinigt werden will, so holt es euch!

Robert Basic weiss auch wo und für wieviel:

…”das overhypte Plastikteil für 499 USD mit einem Zwei-Jahresvertrag in den USA anzubieten, ohne wird das Ding für 1000 Euro auf Amazon angeboten.. lol… nicht USD, Euro.. was einer Vervierfachung des Preises entspricht. Mediamarkt würde sagen “lass Dich nicht verarschen”…

Rethorik-Künstler am Werk

Sep 10, 2006 by H0shi    No Comments    Posted under: Bizarres, Medien

Also das muss man dem Ede Stoiber lassen….reden kann er ;-)
HIER könnt ihr euch ein schönes Beispiel seiner Rethorik Stilblüten anhören…

Kommentarzitat via Werbeblogger:
“Also wenn Sie, also wenn Blogger, wie Sie, das, äh, nicht verstehen, also nehmen wir an, Sie als Blogger, äh, verstehen nicht, dann, verstehen Sie als das. Äh, angenommen, nicht.

Ganz klarer Fall.”

Fruchtfliegen Falle

Aug 26, 2006 by H0shi    3 Comments    Posted under: Bizarres, Dies & Das

Kennt Ihr auch diese lieben kleine Quälgeister, die jeden Sommer auftauchen? Vorzugsweise bei süssen Früchten oder auch bei offenen Weinen sind Fruchtfliegen (auch Essigfliegen genannt) schnell zur Stelle und sind durch nix aufzuhalten.

Nun begab es sich, das ich meinen Freund Michael im schönen (und bergigen) Wuppertal besuchte (Ich hasse Treppen!). Bei einem excellentem Kaffee streifte mein Blick in der Küche zufällig ein flaches Gefäss und darin, oh wunder, eine Unmenge von eben dieser Drosophila melanogaster, so Ihr vollständiger Name.

Alle Biester schwammen in der dort eingefüllten Flüssigkeit und gaben sich Ihrem Schicksal hin.

Das Geheimnis dieser idealen Fruchtfliegen-Falle ist genial einfach und wirkt auf die Taufliegen wie ein Magnet.

Ihr braucht dazu lediglich eine Schale Wasser, ein Tropfen Spüli, Essig (am Besten Balsamico) und eine Prise Zucker. Das Spüli (oder der Spüli?) hebt dann die Oberflächenspannung des Wassers auf und unsere putzigen Mitbewohner ersaufen im Essigwasser.

Die Mischung ist dann richtig, wenn es leicht nach faulem Apfel riecht. Die beste Erfahrung hab ich mit Walnuss Balsamico gemacht, jedoch ist jeder andere Essig auch möglich.

So, die Mischung in einer möglichst durchsichtigen Schale anrichten und auf einen gelben(!) Untergrund (bei mir ein gelber Untersetzer) platzieren. Nach einem Tag werdet Ihr sehen, Voila: keine Fruchtfliegen mehr in der Nähe und eine letzte Schmausparty der Fruchtfliegen in der Falle.

Don’t Get Your Mac Jacked – I Alert

Apr 9, 2006 by H0shi    No Comments    Posted under: Bizarres, IT & WWW

Die ultimative Erfindung für Deinen Mac. Ein absolutes Musthave für alle I-Apple-User!


Transparency Deutschland droht einer Bloggerin via Anwalt

Mrz 25, 2006 by H0shi    1 Comment     Posted under: Bizarres, Ärgerlich

Eigentlich ist es doch ein Armutszeugnis so zu reagieren, mal ganz abgesehen davon, wer nun im Recht oder Unrecht ist.

Tatsache ist aber auch, das es, sagen wir mal, unvorsichtig zumindest aber kurzsichtig ist, die Blogger der Nation zu unterschätzen. Dann kann es recht schnell dazu kommen hier und da Erwähnung zu finden… wie unangenehm… ‘g’

Viel Glück von Hier und anbei nochmal die Original post falls zensiert wird… :-)

Unerwartete Email eines Justitiars, bis Sonntag Zeit zu entscheiden

Sehr geehrte Frau xxx,Sie haben unter der Adresse http://wasweissich.twoday.net/stories/1407348/Die von Ihnen aufgestellten Behauptungen entsprechen im wesentlichen nicht den Tatsachen, da wo es sich um Ihre Bewertungen handelt wird der Tatbestand der rechtswidrigen Schmähkritik erfüllt.Ich erspare es mir zunächst, auf Einzelheiten einzugehen, sondern gebe Ihnen Gelegenheit, den Text unverzüglich, spätestens bis zum 26.03.2006, 24.00 Uhr aus dem Netz zu nehmen.Sollte das nicht erfolgen, kündige ich Ihnen schon jetzt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und ggf. eine einstweilige Verfügung an. Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben werden, klar sind.

Mit freundlichen Grüssen innerhalb des von der Fa. Knallgrau New Media Solutions GmbH betriebenen European Weblog Hosting Service twoday.net einen Text unter der Überschrift „Transparency Deutschland“ ins Netz gestellt, der in erheblichem Maße die Persönlichkeitsrechte der von mir vertretenen Organisation verletzt. Der Text basiert offensichtlich im wesentlichen auf Informationen unserer ehemaligen Mitarbeiterin Frau xxx, der ebenfalls erhebliche Rechtsverletzungen vorzuwerfen sind.


Mindless Self Indulgence Stupid MF Lyrics

Mrz 24, 2006 by H0shi    No Comments    Posted under: Bizarres, MachMaLaLa

Was für ein Lied…. < <| Listen to the Müzik! |>>

Mindless Self Indulgence Stupid MF Lyrics

Sing-A-Long

Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still following me?
Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still-
still-
Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still following me?
Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still-
still-

Should I talk slower like you’re a retard?
Should I talk slower like you’re retarded?

You think that you’re dumb. I think you’re smart. No, wait, I lied. I think you’re dumb.
They think you’re dumb. I think you’re smart. No, wait, I lied. I think you’re dumb.

Get it-
Get it-
Get it-
You just don’t get it.
Get it-
Get it-
Get it-
Stupid mother fucker.
You stupid mother fucker.
You stupid mother fuc-
ker-
You stupid mother fucker.
You stupid mother fucker.
You stupid mother fuc-

Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still following me?
Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still-
still-
Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still following me?
Is it simple enough for you? Does everybody understand? Anyone still-
still-

Should I talk slower like you’re a retard?
Should I talk slower like you’re retarded?

You think that you’re dumb. I think you’re smart. No, wait, I lied. I think you’re dumb.
They think you’re dumb. I think you’re smart. No, wait, I lied. I think you’re dumb.

Get it-
Get it-
Get it-
You just don’t get it.
Get it-
Get it-
Get it-

Stupid mother fucker.
You stupid mother fucker.
You stupid mother fuc-
ker-
You stupid mother fucker.
You stupid mother fucker.
You stupid mother fuc-

It’s under your nose.
It’s under your nose.
It’s under your nose.
It’s under your nose.

It’s over your head.
It’s over your head.
It’s over your head.
It’s over your head.

It’s out of your reach.
It’s out of your reach.
It’s out of your reach.
It’s out of your reach.

You stupid mother fucker.
You stupid mother fucker.
You stupid mother fuc-
ker-
You stupid mother fucker.
You stupid mother fucker.
You stupid mother fuc-

Na na na na na na na na na na na.
Na na na na na na na na na na na.
Na na na na na na na na na na na.
Na na na na na na na na na na na.

 

 

 

 

 

Hier findet Ihr mehr.

Das passende Video:

Hier die passende CD:

You Ll Rebel to Anything

Tokio Hotel verblasst im Sonnenlischt

Mrz 17, 2006 by H0shi    No Comments    Posted under: Bizarres, MachMaLaLa

Schnappi? Tokio Hotel? Olle Kamellen! Der neueste Hype gilt drei mehr oder weniger sangesbegabten Jungs aus der Provinz und ihrem “Sonnenlischt”. Eine Geschichte über die seltsame Macht der Ironie – und die des Netzes.

Der Weg zu Ruhm und Plattenvertrag führt in der Regel über ein nervenraubendes und für Veranstalter kostspieliges Casting. Das Geld kommt wieder rein, wenn die mehr oder weniger gekonnten Sangesversuche im Fernsehen stattfinden und die entsprechenden Quoten bringen. Beispiel: “Deutschland sucht den Superstar” des Kölner Privatsenders RTL.

Drei türkische Jungs aus der pfälzischen Provinz zeigen, dass es auch ohne Aufwand geht. Anfang März tauchte ein von den Drei selbst eingesungener und gefilmter Videoclip im Internet auf, und zwar auf der Videoplattform Youtube. Darin kann man Ismael 18, Selcuk und Fatih, beide 17, alias “Grup Tekkan” beim bizarren Versuch besichtigen, ein Liebeslied zu singen. In schönster Pennälerlyrik wird da ein “Girl” angeschmachtet, Textprobe:

Wo bist du, mein Sonnenlischt?
Isch suche disch und vermisse disch.
Isch respektier nur disch,
Damit du’s weißt: Isch liebe disch.

Innerhalb kürzester Zeit wurde damit eine virtuelle Lawine losgetreten. Auslöser war der Blogger Matthias Oborski, der in seinem Weblog “ntropie” am 3. März einen Link zum Video setzte und das Ganze prophetisch mit “The next big thing!” überschrieb. Der Clip machte seinen Weg durch Blogs und Emails, wobei die Reaktionen der meisten zwischen ungläubigem Staunen und Totlachen schwankten. Nur ein paar Tage später stand ein Interview auf “Bunte-Online”, Fernsehen und Plattenfirmen begannen sich für die neuen Internetstars zu interessieren.

Natürlich sind mangelndes Können oder schlechter Geschmack nicht unbedingt ein Erfolgshindernis – siehe “Schnappi”, “Tokio Hotel”, etc. Wer wüsste das besser als Stefan Raab, der Zeremonienmeister des immerwährenden Kindergeburtstages. Der lud die drei Sangeskünstler in die gestrige Ausgabe von “TV Total” ein und konstatierte: “Da seid ihr aber harte Konkurrenz für ‘Tokio Hotel’”. Was wohl nicht nur das Saalpublikum mit grellem Gelächter quittierte.

Die Anhängerschaft kann sich auf weitere Songs gefasst machen, denn “in zwei Tagen hab ich zehn Songs geschrieben”, verkündete Ismael. Ihre Künste durften sie anschließend noch live auf der Bühne darbieten.Folgerichtig haben die drei mittlerweile bereits einen Plattenvertrag, sie sind beim Label Superstar Recordings untergekommen, das sich bislang mit Remix und Neuedition von erfolgreichen Clubhits beschäftigt – und zu Universal Music gehört. Am 24. März soll “Sonnenlischt” als Maxi herauskommen.

Doch was ist da eigentlich passiert?

Oberflächlich betrachtet geht das Ganze als musikalischer Wiedergänger des legendären “Star Wars Kid”, als Gelegenheit zur Schadenfreude durch, und die Blogosphäre beweist, mit wie wenig Aufwand sich maximale Aufmerksamkeit schaffen lässt. Wird durch diese Ereignisse die Macht des Zufalls demonstriert oder ist die ganze Sache nicht doch sorgfältig eingefädelt worden? Johnny Haeusler, der in seinem Blog “Spreeblick” ebenfalls den Videoclip verlinkt hatte, stellte leicht resigniert fest:

“Da tippt man sich die Finger wund und redet sich den Mund fusselig, polarisiert und debattiert, hört zu und widerspricht und macht und macht und macht… Und dann verlinkt man einmal ein lustiges Video und plötzlich sind 30.000 Leute auf der Seite (…).” Wie zu erwarten, hat die Aktion bereits erste Nachahmer auf den Plan gerufen, die mit ähnlicher Begabung wie die Vorbilder, aber möglicherweise deutlich weniger Ernst, ihre Coverversionen im Netz vorstellen.

Alles Zufall? Manche Marketingstrategen haben inzwischen Macht und Dynamik von Weblogs verstanden. Und anderen ist womöglich gerade ein “Sonnenlischt” aufgegangen.

Vielen Dank vom Spiegel